News

Party-Tipps

Location

Fashion

Personalities

Luxus&Beauty

Inside Review

Spiele

Film-Tipps

Musik-Tipps

Life&Style

Team

Impressum

Spiele

Boiling Point - Road to Hell

Interview

Sie ist jung, hübsch, vor allem aber talentiert: die...mehr

 

 

Als Saul Myers, Ex-Fremdenlegionär, begibt man sich in einen fiktiven südamerikanischen Bananenstaat um seine entführte Tochter zu retten. Die hatte nämlich als Journalistin nichts Besseres zu tun als über den berüchtigtsten Drogenbaron dieses Landes eine Reportage zu schreiben. Im Land angekommen lernt man als Europäer zuerst, dass in Amerika, ob nun Nord oder Süd, fast alles Geld kostet. Das trifft besonders auf Informationen zum Verbleib der eigenen Tochter zu.

 

Also muss sich Saul neben bzw. für die Recherche nach seiner verschwundenen Tochter wohl oder übel als Söldner für die Armee, die revolutionären Guerillas, die CIA oder die Mafia selbst verdingen. Denn nur so lässt sich das nötige Kleingeld für Informationen und vor allem bessere Waffen beschaffen. Natürlich bekommt man dadurch im Gegenzug mit der einen oder anderen Gruppierung schnell Stress.

Neben allerhand Waffen kommen auch legale wie illegale Drogen zum Einsatz. Die Drogen werden zum Aufputschen, Medikamente zur Versorgung von Wunden und Alkohol als Zungenlöser mancher Bar-Gespräche genutzt. Aber Vorsicht! Saul kann durch zu viel Konsum von Alkohol oder Medikamenten von diesen abhängig werden. Vermeiden lässt sich das nur durch Einsatz in Maßen, was aber manchmal nur schwer möglich ist. Witzig umgesetzt hierbei - im betrunkenen Zustand verändern sich die Wahrnehmung und die Fähigkeiten, sprich die Kontrolle über Saul deutlich. Autofahren sollte man dann lieber nicht.

Saul beherrscht von Anfang an nur gewisse Dinge, lernt aber durch Praxis mit der Zeit dazu und verbessert seine Fähigkeiten so wie Attribute. Grundlegende Fähigkeiten wie das Steuern eines Bootes oder gar eines Hubschraubers bedürfen allerdings einem Training, das wie sollte es anders sein, natürlich gegen ein paar Pesos gelernt werden kann.

So bereist man also zu Fuß oder in verschiedenen Gefährten das Land, erfüllt Aufträge für diverse Fraktionen, kauft und verkauft mehr oder minder gewinnbringend allerlei Gegenstände die einem nutzen und versucht letztendlich seine Tochter zu retten.

Alles in Allem klingt das nach einem tollen Ego-Shooter/Rollenspiel-Mix wenn, ja wenn da nicht die vielen Mankos wären.


Angesichts einer Grafik die nur mit Mammut HW-Anforderungen an die eines Half-Life 2 oder Far Cry herankommt und trotzdem schnell ruckelt, fragt man sich wofür die ganze Leistung genutzt wird? Auf jeden Fall nicht für die Gameplay-Logik oder die KI. Denn neben zahlreichen unpassenden Dialogen, was sicherlich durch die sehr frei ins Deutsche übersetzten Texte kommen mag, stößt man auf vielerlei Bugs. Hierbei besonders erwähnenswert die „Intelligenz“ der NPC-Autofahrer. Diese manövrieren ihre Vehikel mit Vorliebe gegen Hindernisse wie Laternenpfähle am Straßenrand und bleiben dort wie gelähmt hängen. Statt das Hindernis zu umfahren wird es dann im 3-Sekunden-Takt angehupt. So sieht bzw. vielmehr hört sich der Spieler nicht selten einer pausenlosen Hup-Tirade ausgesetzt während er in der Stadt unterwegs ist. Mein persönlicher Siedepunkt ist so jedenfalls schnell erreicht. Bisher gibt es auch nach Aktualisierung durch den neuesten Patch leider keine Besserung.

Fazit:
Schade. Die für das Gebotene viel zu hungrige Grafik-Engine und die zahlreichen Bugs ziehen das Spiel in die Tiefe. Da helfen auch die an sich gute Idee und das Prinzip nicht. Selbst die Spieler die sich Mühe geben, ihre Grafik-Erwartung trotz Top-Grafikkarte nach unten korrigieren und tapfer dem Autohupen-Terror standhalten, werden spätestens nach dem Stolpern über unlösbare Missionen oder Systemabstürze ein gewisses Frustgefühl nicht ausblenden können. Auch wer einen Spitzen-Game-Boliden sein Eigen nennt, sollte erst die nächsten Patches abwarten bevor er zugreift.

Text: Jan Svoboda


Mindestanforderungen:
Pentium®III/Athlon® 2 GHz, Windows®2000/XP
512 MB RAM, 4 GB freier Festplattenspeicher
DirectX® 9.0c kompatible 128 MB Grafikkarte

Erscheinungstermin: bereits erschienen

Sprache: Deutsch
Genre: Ego-Shooter / Rollenspiel
Preis: ca. 39,- €
Homepage: www.atari.de

 

 

East Hotel

Was für die Macher "Die neue Location für Genuss & Night- life Hamburg ...mehr

Film- Tipp

Der neuste Film des Erfolgspro- duzenten Jerry Bruckheimer beinhaltet alles ...mehr

 

Fashion

Unter diesem Motto lief am Donner-stagabend eine Fashion Show der etwas anderen ...mehr

 Newsletter

Luxus& Beauty

Saison für Saison präsent-iert Cout- ure Linie Daniel Swarovski Schmuck und ...mehr

 

Bar Hamburg

Die Bar Hamburg ist eine klassische Bar Lounge und wurde im Jahr 1997 .... mehr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

copyright s-grafik.net